Küssen unterm Mistelzweig

Wie romantisch ist dieser Weihnachtsbrauch!

Wo kommt dieser Brauch her und wo sind die Misteln zu finden?

Was macht man aus den Mistelzweigen?

 

Küssen unterm Mistelzweig

 

Wie romantisch klingt das - Zu den schönsten Weihnachtsbräuchen zählt das Küssen unter dem Mistelzweig! Paaren soll es Glück bringen und sie bleiben ein Leben lang zusammen – so lautet die Legende! Dieser aus England und Nordamerika stammende Brauch, findet auch bei uns immer mehr Freunde. Deshalb werden zur Weihnachtszeit Misteln häufig unter Durchgängen und Haustüren angebracht.

Achtung: . Nach alter Tradition kann eine junge Frau einen Kuss nicht verwehren, wenn sie unter dem Mistelzweig steht.

 

Wo sind Misteln zu finden:

Misteln sind immergrüne Halbschmarotzer, welche typischerweise auf Bäumen vorkommen. Im Winter sind sie auf Laubbäumen schon von weitem zu erkennen. Es handelt sich um Pflanzen welche auf anderen Pflanzen wachsen. Die Mistel steht nicht unter Naturschutz und darf zu privaten Zwecken von Bäumen gepflückt werden.

 

Was tun mit Misteln:

 

Zu Dekorationszwecken wird der Zweig der Mistel auch gerne in Adventkränze, Türkränze und weihnachtliche Dekoration eingearbeitet.

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Misteln auch über verschiedene Heilwirkungen verfügen. Die Blätter und Zweige der Pflanze wirken dank ihrer Inhaltsstoffe unter anderem blutdrucksenkend und entkrampfend und werden als Tee gereicht. Als magische Pflanze war die Mistel in verschiedenen Kulturen bekannt. Aber Achtung: Die Beeren der Mistel sind giftig!

Also auf zur Mistelsuche - wer mit offenen Augen durch Wald und Wiese spaziert wird sicher gleich fündig!