Martini Gansl Essen in Bad Vigaun

Warum essen wir zum Fest vom hl.Martin ein Gansl?

 

Der Brauch rund um das Martinsfest und einen Rezeptvorschlag für ein Martini Gansl, hier in unserem Newsbeitrag!

 

*** INFO'S zum Take away der Betriebe***

 

Martini Gansl Essen in Bad Vigaun

Rund um den Martinstag am 11. November gibt es von den Bad Vigauner Restaurants wunderbare Ganslgerichte.

Aufgrund der aktuell geltenden Covid_19 Bestimmungen, können die Ganslgerichte ab 4.11. nur mehr zur Abholung von den Bad Vigauner Gastronomiebetrieben bereit gestellt werden!

 

Mit eurer Bestellung eines Gansl's oder einer anderen köstlichen Speise, könnt ihr einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Bad Vigauner Gastronomie Betriebe in dieser schwierigen Zeit leisten!

 

Landgasthof Der Neuwirt  +43 (0) 6245 83434 Bestellung bis spätestens Fr. 6.11. - Abholung Sa. 7.11. und So. 8.11.

 

Hotel & Gasthof Langwies +43 (0) 6245 8956 Abholung Fr. und Sa. 18-20 Uhr, So 12-14 Uhr; Vorbestellung bis spätestens 12 Uhr am Vortag

 

Restaurant Kellerbauer  +43 (0) 6245 83474  Abholung Fr. - So. 12-19 Uhr; Bestellung einen Tag vor der Abholung

 

Woher aber kommt der Brauch des Martini Gansl Essens?

Der Martinstag am 11. November ist der Gedenktag des heiligen Martin von Tours.

Man erzählt, der Heilige Martin habe sich in einem Gänsestall versteckt, um der Bischofswürde zu entgehen. Durch das Geschnatter der Gänse sei aber sein Versteck verraten worden und Martin konnte zum Bischof geweiht werden. Seitdem wird dieser Festtag der besonders im Burgenland gefeiert wird (Landespatron) traditionell mit einem „Ganslessen“ begangen.

 

Rezeptvorschlag Martinigansl für ca. 6 Personen

Zutaten für das Gansl
1 Gans
1 Apfel
1 Birne
1 Bund Majoran
etwas Salz und Pfeffer, etwas Maizena zum Binden der Sauce

Zutaten für das Rotkraut
750g Rotkraut
2 Äpfel
2EL Apfelessig
250ml Rotwein
250ml Wasser
2 Lorbeerblätter
6 Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
3 Gewürznelken
100g Zwiebel
50g brauner Zucker
80g Gänseschmalz
etwas Zimt

Zutaten für die Erdäpfelknödel
750g mehlige Erdäpfel
40g Butter (zerlassen)
200g griffiges Mehl
80g Grieß
4 Eidotter, Muskatnuss

 

Zubereitung

  • Rotkraut ohne Strunk in feine Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben. Äpfel schälen, in nicht zu kleine Würfel schneiden und unters Kraut mischen. Mit Essig, Wein und Wasser übergießen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Gewürznelken in ein kleines Stofftuch geben und dieses mit einem Küchengarn zu einem Säckchen binden. Das Gewürzsäckchen ins Kraut stecken und die Schüssel mit Folie bedecken. Über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen. 
  • Backrohr auf 150 °C Umluft vorheizen.
  • Die Gans innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Apfel und Birne halbieren, gemeinsam mit Majoran in die Gans stopfen. Die Gans mit Küchengarn und Zahnstochern verschließen, in ein tiefes Ofenblech setzen. Zwei fingerhoch Wasser angießen und die Gans mit der Brust nach oben zweieinhalb Stunden im Ofen braten. Dabei immer wieder mal mit dem austretenden Schmalz übergießen.
  • In der Zwischenzeit für das Rotkraut Zwiebel in Streifen schneiden, in einem großen Topf in Zucker und Gänseschmalz anschwitzen. Rotkraut mit allen Zutaten in den Topf geben und ohne Deckel 20 Minuten lang dünsten. Dann mit Salz und Zimt würzen und weitere zehn bis 15 Minuten weich dünsten. 
  • Für die Knödel Erdäpfel schälen und in Salzwasser kochen. Abgießen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Noch heiß mit den restlichen Zutaten verkneten, mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Aus der Masse zwölf Knödel formen und in Salzwasser unter dem Siedepunkt ca. sechs bis acht Minuten ziehen lassen. 
  • Für die Gans nach zweieinhalb Stunden die Temperatur im Backrohr auf 200 °C erhöhen und noch 30 Minuten lang knusprig braten. Dabei nicht mehr mit Bratenfett übergießen. 
  • Das Bratenfett mit einem tiefen Löffel abschöpfen und in ein Einmachglas füllen. Den Bratensaft mit Maizena leicht binden. Die Gans mit einer Geflügelschere zerteilen und mit Rotkraut, Knödeln und Ganslsauce servieren.

Gutes Gelingen beim Nachkochen!